Beim diesjährigen Frühlingsfest der Jugendfarm Ludwigsburg sorgten die Crazy Music Kids und das Jugendblasorchester (JuBO) des Musikvereins Oßweil für beste Stimmung und musikalische Höhepunkte. Trotz eines wechselhaften Wetters war die Stimmung sehr gut: Immer wieder riss der Himmel auf, sodass die Veranstaltung unter guten Bedingungen stattfinden konnte. Das Zelt war durchgehend gut gefüllt – ein Zeichen dafür, wie sehr sich die Besucher auf den Livemusik der jungen Musikerinnen und Musiker freuten.
Den Auftakt gestalteten die Crazy Music Kids, die mit viel Spielfreude und sichtbarer Begeisterung das Publikum in ihren Bann zogen. Besonders großen Anklang fand dabei der bekannte „Raiders March“ aus dem Film Indiana Jones in einem Arrangement von Jack Bullock. Mit seinen markanten Melodien und dem abenteuerlichen Charakter entführte das Stück die Zuhörer musikalisch in ferne Welten voller Spannung und Heldenmut – ein Erlebnis, das die jungen Musiker mit großer Ausdruckskraft umzusetzen wussten. „Das hat richtig nach Kino geklungen – man konnte sich die Szenen direkt vorstellen“, schwärmte ein Zuschauer.
Im Anschluss übernahm das Jugendblasorchester (JuBO) die Bühne. Ein besonderer Höhepunkt war das Stück „Fascinating Drums“ von Ted Huggens, bei dem die Rhythmusgruppe im Mittelpunkt steht. Die beiden Schlagzeuger zeigten hier eindrucksvoll ihr Können und lieferten ein mitreißendes Solo voller Dynamik und Spielfreude. Das Publikum honorierte diese Leistung mit großem Applaus und sichtlicher Begeisterung. „Das Jugendblasorchester hat sich gut weiterentwickelt“, sagte ein Besucher beeindruckt. Direkt im Anschluss lud der Marsch „Schloss Leuchtenburg“ von Sepp Thaler mit seiner eingängigen Melodie und dem schwungvollen Charakter das Stück förmlich zum Mitgehen ein – und genau das tat das Publikum auch: Klatschend und sichtlich beschwingt ließ es sich von der musikalischen Energie anstecken und trug so zu einem rundum gelungenen Finale bei. „Da konnte man gar nicht stillsitzen – man wollte einfach mitklatschen“, berichtete eine Zuhörerin lachend.
Insgesamt war der Auftritt der beiden Nachwuchsorchester ein voller Erfolg und ein weiterer Beweis für die engagierte Jugendarbeit des Musikvereins Oßweil. Die Kombination aus musikalischem Können, Freude am gemeinsamen Musizieren und der spürbaren Verbindung zum Publikum machte diesen Nachmittag auf der Jugendfarm zu einem besonderen Erlebnis für alle Beteiligten. „Man merkt einfach, wie viel Herzblut hier drinsteckt – das war richtig klasse“, fasste ein Besucher den Eindruck des Publikums treffend zusammen.
Das verlängerte Wochenende stand für den Musikverein Ludwigsburg-Oßweil e.V., Stadtkapelle Ludwigsburg ganz im Zeichne der Blasmusik. Mit zwei stimmungsvollen Gastauftritten in bei der Feuerwehr in Oßweil und auf dem Rettichfest beim MV Freiberg gestaltete das Große Blasorchester ein abwechslungsreiches Programm für zahlreiche Festbesucher.
Fotos: Dennis Soyez
Der Auftakt fand am Vatertag beim traditionellen Feuerwehrfest in Oßweil statt. Trotz des wechselhaften Wetters und gelegentlicher kleiner Regenschauer ließen sich die Festbesucher die Laune nicht verderben. Zwei Stunden lang präsentierte das Orchester ein abwechslungsreiches Programm, das die städtische Musikdirektorin Susanne Bader zusammengestellt hatte. Von der klassischen Polka bis hin zu bekannten Hits der 80er-Jahre war für jeden Geschmack etwas dabei, was vom Publikum mit großem Beifall honoriert wurde. Ein herzlicher Dank gilt der Feuerwehr Oßweil für die Einladung und die gelungene Organisation.
Fotos: Tobias Soyez
Am Sonntag ging es für die Musikerinnen und Musiker direkt weiter zum Rettichfest nach Freiberg am Neckar. Das zweistündige Frühschoppenkonzert lockte bereits am Morgen zahlreiche Besucher an, sodass das Festzelt von Beginn an sehr gut gefüllt war. Das Orchester gestaltete den Vormittag mit einer gelungenen musikalischen Mischung, die von traditioneller Blasmusik bis zu modernen Arrangements reichte. Die Spielfreude sprang schnell auf das gut gelaunte Publikum über, das sichtlich Freude an der musikalischen Begleitung hatte. Der Musikverein Oßweil bedankt sich ganz herzlich beim Musikverein Freiberg für die Gastfreundschaft und die Möglichkeit, diesen Vormittag mitzugestalten.
Fiona Soyez

Unter dem glanzvollen Motto „Unvergessen – von Oper bis Ohrwurm“ lud der Musikverein Ludwigsburg Oßweil e.V., Stadtkapelle Ludwigsburg am vergangenen Sonntag, den 10. Mai 2026, zu seinem bereits 21. Meisterkonzert ein. Es wurde ein Abend voller Highlights, der das Publikum im Forum am Schlosspark von der ersten Note an in seinen Bann zog.
Nach der herzlichen Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden Uwe Appel setzte das große Blasorchester unter der Leitung der städtischen Musikdirektorin Susanne Bader mit der Ouvertüre zu Verdis „Nabucco“ einen feierlichen und klangvollen Auftakt. Charmant und stilsicher führte Tanja Soyez als Moderatorin durch das Programm und bereitete die Bühne für den ersten künstlerischen Höhepunkt. Der Solist Yannick Trares verzauberte die Zuhörer mit dem „II Concerto“ von Oscar Navarro, einem modernen Klarinettenkonzert, das die technischen Grenzen des Instrumentes ausreizt. Trares’ virtuoser und zugleich gefühlvoller Vortrag demonstrierte eindrucksvoll die gesamte klangliche Vielfalt der Klarinette und hinterließ ein tief beeindrucktes Publikum.
(Fotos: Tobias Soyez)
Einen weiteren Glanzpunkt markierte der Auftritt des thailändischen Tenors Nattha Thammathi, der die Bühne mit einer beeindruckenden Präsenz übernahm. Bereits mit seinem ersten Stück, „Granada“ von Agustin Lara, sorgte seine ausdrucksstarke Stimme für spürbare Gänsehautmomente und löste wahre Jubelstürme im Saal aus. Nach einer kurzen Pause setzte das Orchester die musikalische Reise mit den farbenprächtigen „Armenischen Tänzen (Teil 1)“ von Alfred Reed fort. Ein besonderes Zeichen der Verbundenheit setzte dabei Yannick Trares, der sich für die zweite Konzerthälfte dem Klarinettenregister anschloss und das Orchester klanglich verstärkte. Im darauffolgenden Opernblock entfaltete sich die volle Magie des Abends: Bei Puccinis „E lucevan le stelle“ harmonierten beide Solisten und das Orchester auf höchstem Niveau, bevor Nattha Thammathi mit einer meisterhaften Darbietung von „Nessun Dorma“ einen weiteren stimmlichen Glanzpunkt setzte.
Dass der Verein auch in den eigenen Registern über herausragende Talente verfügt, wurde bei George Gershwins „I Got Rhythm“ deutlich. Vizedirigent Alexander Schell übernahm hierfür den Taktstock und gab die Bühne frei für die Posaunen- und Trompetensolisten des Orchesters, Dennis Soyez und Andreas Fürst. In diesem mitreißenden Arrangement konnten sie ihr gesamtes Können unter Beweis stellen und dem Saal mit viel Spielfreude eine ordentliche Portion Swing verleihen. Als stimmungsvollen Abschluss des offiziellen Programms schickte das Orchester die Gäste mit „Udo Jürgens – Das Beste“ von Guido Rennert auf eine Reise durch die Hits des unvergessenen Entertainers. Von „Siebzehn Jahr“ bis „Merci Chérie“, die Melodien blieben, wie versprochen, als wunderbare Ohrwürmer in den Köpfen.
„Applaus ist das Brot der Künstler“, wie der erste Vorsitzende Uwe Appel treffend zu sagen pflegt – und diesen gab es an diesem Abend reichlich. Bevor das Konzert ausklang, folgten herzliche Dankesworten an die Solisten Yannick Trares und Nattha Thammathi, die Dirigentin SMD Susanne Bader und Vizedirigent Alexander Schell, den Vorsitzenden Uwe Appel sowie die Moderatorin Tanja Soyez. Ein besonderer Dank galt zudem allen beteiligten Vereinsmitgliedern für die Organisation sowie den Musikerinnen und Musikern auf der Bühne für ihre herausragende Leistung. Als Dankeschön für den begeisterten Beifall hatte das Orchester natürlich noch besondere Zugaben vorbereitet. Bei John Miles’ Hymne „Music was my first love“ kehrte Nattha Thammathi zurück und bewies eindrucksvoll seine Wandlungsfähigkeit. Den endgültigen, hochemotionalen Schlusspunkt setzte das Orchester im stimmungsvoll abgedunkelten Forum mit „Sound of Silence“, gefolgt von einer kurzen Reprise der ersten Zugabe.
Der Musikverein Ludwigsburg-Oßweil e.V. bedankt sich bei allen Mitwirkenden, Sponsoren und dem fantastischen Publikum für diesen unvergesslichen Abend und freut sich bereits auf das Oßweiler Musikfest vom 03. bis 06. Juli 2026 sowie auf das nächste Meisterkonzert am 24. April 2027.
Fiona Soyez

Im feierlichen Rahmen des 21. Meisterkonzerts gab es für den Musikverein Ludwigsburg-Oßweil e.V. - Stadtkapelle Ludwigsburg bereits vor dem ersten Takt einen besonderen Grund zur Freude. Als Zeichen der Wertschätzung wurden dem Verein zwei neue Klarinetten, eine Trompete sowie ein Waldhorn überreicht. Diese wertvolle Ergänzung des Instrumentenbestands ist weit mehr als eine materielle Unterstützung, sie ist eine bedeutende Anerkennung der kontinuierlichen und erfolgreichen Jugendarbeit des Musikvereins.
Ein ganz besonderer Dank gilt den Förderern, die diese Anschaffung ermöglicht haben. Der Verein bedankt sich herzlich bei Dr. Matthias Knecht, Oberbürgermeister der Stadt Ludwigsburg, sowie bei Harry Arndt von den Stadtwerken Ludwigsburg, Andreas Büdenbender von der VR-Bank Ludwigsburg und Timo Scheer von der Kreissparkasse Ludwigsburg für ihr großzügiges Engagement.
Fiona Soyez

Hatten Sie früher ein Instrument in der Hand und lassen es heute im Koffer ruhen?
Ob berufliche Verpflichtungen oder familiäre Aufgaben, wie in der Musik gibt es auch im Leben Pausen, doch ein Instrument verlernt man nicht. Wir beim Musikverein Oßweil finden: Es ist nie zu spät für ein Comeback!
Die Seniorenkapelle des MVO ist der ideale Ort für alle, die ohne Leistungsdruck, aber mit viel Herzblut zurück an ihr Blasinstrument möchten. Bei uns steht die Freude am gemeinsamen Musizieren und die Geselligkeit an erster Stelle. Ob Sie die Kapelle als Sprungbrett ins Große Orchester nutzen oder einfach die entspannte Gemeinschaft genießen möchten, Sie sind uns herzlich willkommen.
Seit Gründung der Seniorenkapelle im Jahr 1993 durch Wolfgang Naegele pflegen wir mit rund 20 Musikerinnen und Musikern die traditionelle Blasmusik. Wir bringen Schwung in den Alltag und treten regelmäßig bei örtlichen Festen, in Seniorenheimen oder als fester Programmpunkt beim Oßweiler Musikfest auf.
Kommen Sie vorbei!
Wann? Immer am ersten Montag im Monat von 19:30 bis ca. 21:30 Uhr.
Ort: Proberaum des Musikvereins im Schloss Oßweil.
Instrumente: Alle klassischen Blasinstrumente und Schlagwerk sind willkommen.
Haben Sie Fragen? Melden Sie sich gerne per Email bei oder telefonisch unter 01727485125. Wir freuen uns auf Sie!